Pooling – erklärt | Glossar
Pooling ist ein Begriff aus dem Sockenstricken. Farbflächen durch wiederholte Farbfolgen erkennen und von Ringeln unterscheiden.
Was bedeutet Pooling?
Pooling entsteht, wenn wiederkehrende Farbabschnitte bei einem bestimmten Umfang immer wieder in ähnlicher Position liegen. Schon Änderungen der Maschenzahl oder Konstruktion können die Farbflächen verschieben.
Warum ist das beim Sockenstricken wichtig?
Beim Sockengarn wirken Faserzusammensetzung, Zwirnung, Lauflänge, Strickdichte und Pflege zusammen. Eine einzelne Angabe reicht deshalb selten aus, um die Eignung abschließend zu beurteilen.
Praktische Einordnung
- Banderole und Pflegekennzeichnung vollständig lesen.
- Lauflänge und Maschenprobe mit der Anleitung vergleichen.
- Den vorgesehenen Einsatz im Schuh und die erwartete Beanspruchung berücksichtigen.
- Bei einem Garnwechsel eine gewaschene Maschenprobe anfertigen.
Typische Fehler
- Nur nach Weichheit oder Farbe auswählen.
- Garnbezeichnungen verschiedener Hersteller als exakt gleich behandeln.
- Pflegeangaben der konkreten Mischung übergehen.
Kurz gefragt
Ist Pooling bei jeder Socke gleich?
Nein. Garn, Maschenprobe, Fußmaß, Muster und Konstruktion beeinflussen die konkrete Ausführung. Die Angaben der verwendeten Anleitung haben Vorrang.
Woran erkenne ich, ob die Umsetzung passt?
Kontrolliere Maschenzahl, sichtbares Maschenbild und Dehnbarkeit. Bei passformrelevanten Schritten hilft eine Anprobe, bevor der nächste Abschnitt begonnen wird.
Kann ich die Methode oder Angabe aus einer anderen Anleitung übernehmen?
Nur wenn Maschenprobe, Maschenzahl und Konstruktion zusammenpassen. Prüfe die Voraussetzungen und rechne notwendige Anpassungen vor dem Weiterstricken nach.