Das Stricktagebuch: Erinnerungen, Farben und Projekte festhalten
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Weißt Du noch, welche Wolle Du für Dein erstes richtig gut sitzendes Paar verwendet hast? Welche Nadelstärke ausgerechnet bei diesem Garn perfekt war? Und warum Du Dich damals in genau diese Farbe verliebt hast?
Ein Stricktagebuch bewahrt mehr als Zahlen. Es sammelt Deine persönliche Wollgeschichte.
Was gehört hinein?

Du entscheidest, wie ausführlich Du dokumentierst. Hilfreich sind:
- Projektname und Datum,
- Garnqualität, Färbung und Lauflänge,
- Nadelstärke und Maschenprobe,
- Größe und Konstruktion,
- kleine Garnprobe oder Foto,
- Änderungen an der Anleitung,
- persönliche Erinnerung zum Projekt.
Die technischen Angaben helfen beim nächsten Paar. Die persönlichen machen das Buch zu Deinem.
Schreibe auch das Gefühl auf

„Im Zug an die Nordsee begonnen.“ „Diese Farbe hat mich durch einen grauen Februar getragen.“ Solche Sätze sind später oft wertvoller als eine perfekte Tabelle.
Wenn Du Fachbegriffe korrekt notieren möchtest, hilft das Sockenstrick-Glossar. Ein praktisches Projektprotokoll für gleiche Partnersocken findest Du im Blog „Socken stricken“.
Garn und Shopfundstelle sichern

Notiere neben dem Farbnamen auch die Garnlinie. Bei Seelenwolle kannst Du beispielsweise zwischen PREMIUM, HIGH TWIST und LUXUS 22 unterscheiden.
Da handgefärbte Stränge Unikate sind und Kollektionen wechseln, lohnt sich zusätzlich ein Foto bei Tageslicht.
Analog, digital oder beides
Ein analoges Buch nimmt Fäden und kleine Fotos besonders schön auf. Eine digitale Tabelle lässt sich durchsuchen. Du kannst auch beides verbinden: technische Daten digital, Geschichten und Bilder im Notizbuch.
Perfektion ist nicht nötig
Das Tagebuch darf Lücken haben. Beginne mit dem aktuellen Projekt und ergänze ältere Paare nur, wenn es Freude macht.
Welche Erinnerung würdest Du zu Deinem letzten Sockenpaar schreiben? Starte eine neue Seite – und entdecke bei Seelenwolle die Farbe für den nächsten Eintrag.